Stiftung Warentest und ADAC warnen vor Kindersitzen

RecaroRecaro-Chef Martin Putsch mit einem Kindersitz des Unternehmens Ein Modell des Herstellers fiel nun beim Crashtest durch

RecaroRecaro-Chef Martin Putsch mit einem Kindersitz des Unternehmens Ein Modell des Herstellers fiel nun beim Crashtest durch

Derzeit läuft wieder ein Test, bei dem die Kindersitze auch einem simulierten Autounfall ausgesetzt werden. Betroffen sind der Recaro Optia und der Jane Grand, bei denen die Isofix-Verbindung beim Frontalaufprall nicht stand hielten.

Es handelt sich um die Modelle Recaro Optio (9 - 18 kg) und Jané Grand (9 - 36 kg). Noch sind die Tests gar nicht abgeschlossen, aber der ÖAMTC veröffentlicht schon jetzt erste Ergebnisse, weil zwei Kindersitze gefährlich sind. Die Isofix-Station soll eigentlich für noch mehr Sicherheit sorgen, weil der Kindersitz direkt mit der Karosserie verankert wird.

Die Stiftung Warentest demonstriert in einem aktuellen Crashtest Sicherheitsrisiken zweier bestimmter Kindersitze. Beim Crash löste sich beim Recaro-Sitz die Sitzschale von der Isofix-Station und flog in hohem Bogen durch das Prüflabor. Im realen Unfallgeschehen könnten sich Kind und Mitfahrer schwer verletzen, so ADAC und Warentest in einer gemeinsamen Mitteilung. So traf es zum Glück nur eine Prüfpuppe. "Wer bereits einen dieser Sitze gekauft hat, sollte sich an den Anbieter wenden", betonte er. Daraufhin hatte der Hersteller dne Kunden angeboten, die betroffenen Stationen namens Recaro Fix auszutauschen. Dabei fielen beide Sitze durch.

Zum anderen geht es um den Grand-Sitz von Jané.

Bei Recaro war bereits im letzten Jahr beim Test ein Autokindersitz - der Optia - durchgefallen. Demnach teilten die Firmen mit, sich die Ergebnisse nicht erklären zu können und nach den Ursachen suchen zu wollen. Konsequenzen hat aber bislang nur Jané gezogen: Die Auslieferung des "Grand "Sitz wurde gestoppt".

Die Stiftung Warentest wie auch der ADAC raten Eltern nun dringend davon ab, einen der beiden Sitze zu verwenden.

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